80 % der krebskranken Kinder und Jugendlichen werden geheilt – und dann?

Dank multimodaler Therapiekonzepte und hoher Versorgungsstandards in Europa liegt die durchschnittliche 5-Jahres-Überlebensrate bei kinderonkologischen Erkrankungen – ZNS-Tumoren ausgeschlossen – in Österreich mittlerweile bei über 84 %.

Circa zwei Drittel der Überlebenden (Survivors) entwickeln im Laufe ihres Lebens erkrankungs- und therapiebedingte Spätfolgen körperlicher wie psychosozialer Natur. Spätfolgen können durch die Erkrankung selbst oder durch therapeutische Interventionen verursacht sein.

Neben den beschriebenen körperlichen Spätfolgen ist ein Teil der Survivors auch von psychosozialen, kognitiven, emotionalen und/oder sozialen Spätfolgen betroffen. Auch diese können einerseits durch die Erkrankung selbst oder eine bestimmte Behandlung bedingt sein (z. B. kognitive Einschränkungen nach Bestrahlung des ZNS). Andererseits können psychosoziale Spätfolgen auch eine Folge negativer Erfahrungen im Verlauf der Erkrankung sein.

Deshalb wird im Rahmen des Projektes ZONE (Zentrum für onkologische Nachsorge Erwachsener) der
Kinder-Krebs-Hilfe (ÖKKH) und der Survivors am Aufbau flächendeckender und standardisierter Langzeitnachsorge-Strukturen gearbeitet.

Den Artikel dazu finden Sie in der aktuellen Ausgabe der KKH-Zeitschrift SONNE.

SONNE _Ausgabe 1_2020

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